Informationen über die Sauerstofftherapie

Ohne Sauerstoff kein Leben!

Unsere Atemluft setzt sich aus:

78 % Stickstoff
21 % Sauerstoff
1 % Edelgasen und
geringen Mengen von Wasser, Kohlendioxid u. a. zusammen.

Der durch äußere und innere Atmung in den Zellen aufgenommene Sauerstoff wird dort in den energiereichen Singulett-Sauerstoff umgewandelt. Heute ist die Medizintechnik in der Lage, Singulett-Sauerstoff für die Praxis anzubieten.
Singulett-Sauerstoff entsteht, wenn medizinisch reiner Sauerstoff (O2) mit UV-C Licht der Wellenlänge 253,7 nm bestrahlt wird. Die Bahn des getroffenen Elektrons ändert sich und die Richtung seiner Eigendrehung kehrt sich um. Bei der Reaktion mit einem Reaktionspartner wird die zugeführte Energie wieder frei.

Mit zunehmendem Alter kann das Blut oft nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff beladen werden. So entsteht langsam ein Sauerstoffdefizit. Es kommt zu Stoffwechselstörungen wie Gicht, Diabetes und zu hohen Blutfettwerten. Führen wir dem Organismus Singulett-Sauerstoff zu, ist es möglich, den gestörten Fettstoffwechsel, den Harnsäurespiegel, Entzündungen u. ä. zu normalisieren.
Der hochzivilisierte Mensch wird durch Belastung mit Umweltgiften, durch Reizüberflutung, Über- und Fehlernährung,
Bewegungsarmut und Stress überfordert. Die Folge ist eine Störung der Zirkulation des Blutes in den Kapillaren. Die Tendenz der roten scheibenförmigen Blutkörperchen, sich wie Geldrollen zusammenzulegen wird durch Singulett-Sauerstoff aufgehoben. Es werden gerinnungshemmende Stoffe freigesetzt und die Blutfettwerte gesenkt.

All diese Wirkungsweisen erbringen zusammen eine Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes.
Die Wirksamkeit dieser therapeutischen Methode zeigt sich in einer qualitativen und quantitativen Verbesserung der Zellatmung sowie einer Verbesserung der Sauerstoffverwertung.

Das macht verständlich, dass die Atemtherapie mit Singulett-Sauerstoff eine außerordentlich große Indikationsbreite besitzt:

  • alle Formen von Durchblutungsstörungen, arterielle und venöse, zum Beispiel der Gliedmaßen (arterielle Verschlusskrankheit der Beine), des Herzens (Angina pectoris) und besonders des Gehirns (Merk- und Konzentrationsstörungen)
  • Vor und Nachsorge für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Durchblutungsstörungen der Augen, sowie Glaskörper- und Linsentrübung
  • Schwindel und Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Migräne
  • Stoffwechselstörungen:
  • zu hohe Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
  • zu hoher Harnsäurespiegel (Gicht)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • sämtliche Leberschädigungen
  • mangelnde Abwehrlage
  • rheumatische Erkrankungen
  • Hauterkrankungen verschiedener Art (Akne, Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme)
  • Krebszusatz- und Nachbehandlung
  • Lungenerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • allgemeine Erschöpfung
  • Depression
  • Magen- und Darmkrankheiten wie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Colitis ulcerosa
  • Osteoporose

Die Singulett-Sauersoff-Therapie sollte nicht angewendet werden bei:
– Überfunktion der Schilddrüse
– akuten Blutungen (weil das Blut weniger schnell gerinnt)
– fieberhaften Erkrankungen unklarer Herkunft

Die Therapie mit Singulett-Sauerstoff wird wirkungslos bei gleichzeitiger Einnahme von
Vitamin A und E, Vitamin C, Kortison und acetylsalizylsäurehaltige Medikamente (z. B. Aspirin). Hier kommt es offensichtlich zu Interaktionen, die normalen Reaktionen werden nicht ausgelöst, sondern blockiert.
Neben der Sauerstoff-Atem-Therapie, die üblicher-weise zwei mal wöchentlich für 20 Minuten mit insgesamt 10 Behandlungen durchgeführt wird, gibt es noch die Möglichkeit, Ihr Blut mit Singulett-Sauerstoff zu „waschen“. Dazu werden Ihnen etwa
100 ml Blut in eine Unterdruckflasche abgenommen. Dieses Blut wird in der Vakuumflasche mit Sauerstoff angereichert und Ihnen venös wieder zugeführt.
Lassen Sie sich von ihrem Heilpraktiker beraten, welche Möglichkeit für Sie die günstigste ist.